Dienstag, 26. April 2016

Rezension | Helenas Geheimnis - Lucinda Riley


Lucinda Riley
Helenas Geheimnis

Roman
Erscheinungstermin: 29. Februar 2016


Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ... (Klappentext)


Das Cover ist wunderschön. Es gibt einem das Gefühl in den Urlaub zu wollen und eine schöne Sommerstimmung. Ich hatte bisher nie das Bedürfnis in ein anderes Land zu fliegen, doch dieses Bild löst Fernweh aus.

Diese alte blaue Tür, die schon sehr abgekratzt ist, dazu die pinken Blüten über dem aus Stein gebauten Bogen und strahlend blauer Himmel. Es spiegelt genau die Atmosphäre des Buches wieder, in die man sich beim Lesen versetzt fühlt.


Helena ist verheiratet und hat 3 Kinder. Mit den 2 älteren Kindern Alex - 13 - und Immy - 5 - fährt sie nach Zypern in das Haus Pandora, welches sie von ihrem Patenonkel geerbt hat.
Ihr Mann William und der kleinste Sohn Fred - 2 - kommen nach.
In Pandora trifft sie ihre erste Liebe Alexis wieder. Alexis hofft auf eine Chance und versucht Helena für sich zu gewinnen.
William wird eifersüchtig, dadurch streiten sie häufig.
Williams bester Freund Sasha kommt mit seiner Frau Jules und ihren Kindern Viola - adoptiert - 10 - und Rupert - 14 - ebenfalls nach Zypern, um gemeinsam Urlaub zu machen und Helenas beste Freundin Sadie wird durch Liebeskummer in ihre tröstlichen Arme getrieben.
Niemand kann Jules leiden. Sie ist sehr rechthaberisch und meckert an allem rum. Nichts ist gut genug.
Sasha und Jules bringen einiges durch ihre persönliches Probleme durcheinander und dadurch kommen einige Geheimnisse von Helena ans Tageslicht.

Das Buch fängt 2016 mit Alex an. Zu diesem Zeitpunkt ist er 23 und fährt nach Pandora, nachdem 10 Jahre keiner mehr dort war. Er findet sein altes Tagebuch von 2006 und fällt in Erinnerungen.
Die einzelnen Kapitel spielen vor allem im Fokus von Helena und nach fast jedem Kapitel folgt ein Tagebucheintrag von Alex - 2006 -.
Zwischendrin tauchen wir 2 mal kurz in die Vergangenheit 1993 von Helena.
Ich habe sehr mitgefiebert - Lucinda Riley versteht sich sehr darauf, einem immer wieder neue kleine Brocken vor die Füße zu werfen, es jedoch nicht genauer zu erläutern. Ständig tauchen Neue Fragen auf und erst ab der Mitte bekommt man einige wenige Antorten und am Ende ergibt es ein großes Ganzes.
Zwischendurch habe ich immer wieder Vermutungen angestellt, doch diese haben sich immer als falsch erwiesen.
So macht lesen Spaß.

Ich habe lange gebraucht, um durch zu kommen. Doch das liegt definitiv nicht am Buch. Meine Stimmung war teilweise nicht in der Verfassung für Romantik und Familiengeschichten. Deswegen habe ich ab ca der Hälfte einfach gesagt, es ist ein tolles Buch, du liest das jetzt zu Ende. Und schnell hat es wieder mehr Spaß gemacht.
Toller Schreibstil..
Nichts zu meckern..
Von vorn bis hinten perfekt..



Vielen Dank an den Goldmann-Verlag, dass ich dieses tolle Buch zugeschickt bekommen habe.

Sonntag, 24. April 2016

Rezension | Glück und Glas von Lilli Beck


Klappentext:Am 7. Mai 1945 werden Marion und Hannelore in der Frauenklinik in der Münchner Maistraße geboren. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, wachsen sie wie Schwestern auf und sind unzertrennlich. Doch als Marion sich an ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag verliebt, zerbricht ihre Freundschaft. Während der Kalte Krieg immer mehr eskaliert, die Studenten auf die Straße gehen und die ersten Kommunen entstehen, trennen sich ihre Wege endgültig. Die widerspenstige Marion wird Fotomodel, hat großen Erfolg im Beruf, aber kein Glück in der Liebe. Hannelore studiert Jura, um Anwältin zu werden, doch das Leben hat andere Pläne mit ihr. Jahrzehnte später, am 7. Mai 2015, wollen sie ihren siebzigsten Geburtstag zusammen feiern – doch kann die Zeit alle Wunden heilen?


Gebundene Ausgabe: 512 Seiten - 19,99 €
Verlag: Blanvalet Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764505435
ISBN-13: 978-3764505431


Lilli Beck:wurde 1950 in Weiden/Oberpfalz geboren, wo sie auch aufwuchs und nach der Schulzeit eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau absolvierte. Ende 1968 wechselt sie nach München. Nach zwei Wochen tippen bei einem Rechtsanwalt, wurde sie von einer Modelagentin (es gab noch keine Casting-Shows) in der damaligen In-Disco ,Blow up' entdeckt. Es folgten die ersten Fotos in Paris. Anschließend arbeitete sie u.a. für Zeitschriften wie BRIGTTE, landete wegen ihrer perfekten Beine auf Strumpfpackungen und Plakaten, war die Pirelli-Kühlerfigur der 70er Jahre und Covergirl auf der LP "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz" von Marius Müller-Westernhagen. Zwischendurch absolvierte sie ein Schauspielstudium, war Cutterassistentin, (u.a. bei Wim Wenders' "Der amerikanische Freund"), und bekam erste TV- und Filmrollen. Durch die intensive Arbeit mit Texten begann sie, Kurzgeschichten zu verfassen. Nach der Geburt ihrer Tochter gab sie die Schauspielerei auf und wechselte hinter die Kamera als Visagistin. 2000 verließ sie die Welt des schönen Scheins, um nur noch zu schreiben. 2002 die ersten Veröffentlichungen von Kurzkrimis. 2008 der erste Roman: "Reich heiraten!", dem "Chili und Schokolade" und "Sie haben sich aber gut gehalten!" folgten. Unter dem Pseudonym Mira Becker hat sie den Roman: "Couchgeflüster" verfasst, und als Annette Bluhm den Weihnachtsroman "Die hässlichste Tanne der Welt". Des weiteren erschienen: "Liebe auf den letzten Blick, "Liebe verlernt man nicht" und "Geld oder Liebe." Im August 2015 "Glück und Glas" eine berührende Saga über 70 Jahre deutsche Geschichte und das bewegenden Schicksal zweier Freundinnen.


Das Buch:

Das Cover des Buches ist zeitgemäß, schlicht und dennoch ansprechend. Die zwei Mädchen sollen die Freundinnen im Buch darstellen und wie es zu der Zeit aussah. Deswegen ist das Foto schwarz-weiß und diese weiße große Blase mit dem Titel passt gut dazu.

In diesem Buch geht es um Marion und Hannelore, welche beide am gleichen Tag - am 7. Mai 1945 - im gleiches Geburtshaus geboren werden. Es ist ein oder zwei Tage her, dass erzählt wurde, dass endgültig Frieden herrscht.
Die Geschichte spielt in München. Dort wachsen die Mädchen auch auf. Die meiste Zeit begleiten wir Marion auf ihrem Weg. Sie ist ein armes Mädchen. Ihre Mutter arbeitet für Hannelores Mutter, da sie sonst mit ihrer Tochter auf der Straße leben müsste. Sie sind froh, wenn sie etwas zu Essen bekommen, haben kein Geld und weder Hab noch Gut. Marions Vater ist lange ein Kriegsgefangener in einem anderen Land und wird erst Jahre später frei gelassen.
Hannelore ist ein verwöhntes Mädchen. Ihre Eltern haben viel Geld, ein großes Haus und immer ausreichend Essen und Kleidung.
Doch obwohl sie nicht unterschiedlicher sein könnten, wachsen sie wie Schwestern auf und sind beste Freundinnen.
Als sie größter werden, spalten sich ihre Leben immer weiter voneinander ab, doch sie verlieren nie den Kontakt. Doch irgendwann spalten sie sich ganz voneinander an, da einige unschöne Dinge geschehen.

Was genau, müsst ihr selbst lesen.

Das Buch beginnt mit Marions Mutter, die sich im Geburtshaus befindet. Sie beschreibt genau ihre ganze Situation, es ist sehr bewegend. Als sie mit Baby entlassen wird, bekommt man einen Einblick in die Umgebung, durch die Mutter und Tochter laufen. Überall Schutt und Asche. Zwischendrin viele Bombenlöcher und noch mehr Menschen ohne Dach über dem Kopf. Wie es beschrieben wird, merkt man, dass es wahr ist. Da ist diese Traurigkeit und das wahre Erlebnis in den Worten, anders kann ich es nicht beschreiben.
Durch diese vielen negativen Erlebnisse und Gedanken, die sich Seite um Seite schlängeln, kam ich anfangs sehr schlecht durch das Buch.
Das Buch ist gestaffelt aufgebaut. Manchmal sind nur Tage zwischen den Kapiteln, später Monate und am Ende Jahre. Außerdem erzählt uns Marion - später Moon genannt- von Anfang an ihre Geschichte. Man springt immer wieder zu ihr in die Gegenwart. Sie schwelgt in Gedanken und findet einige Erinnerungen.
Es hat Spaß gemacht, die Entwicklung zweier Mädchen über die Jahre zu begleiten und den Aufbau der Welt zu verfolgen. Auch über viele Jahre hinweg, denn wir begleiten sie von Geburtstag bis zum 70. Geburtstag. Die Gedanken ändern sich, ihre Denkweise und ihre Sicht auf die Welt und deren Bewohner. Sie erleben Schicksalsschläge, die wahre Liebe, Freundschaft, Trauer und vieles mehr. Es quillt über vor Emotionen.

Sehr gelungen wie ich finde.

Aus diesen Gründen habe ich einen halben Stern abgezogen und bin bei 4,5 Sternen. Leider bin ich zu schwer rein gekommen. Es ist aber auch ein sehr emotionaler Anfang. Wahrscheinlich einfach zu viel auf einmal.


Vielen Dank an die Autorin, für dieses tolle Kunstwerk, den Lesern die Welt früher nahe zu bringen und Vielen Dank an den blanvalet-Verlag und das BloggerPortal für dieses tolle Buch.

Bis zum nächsten Mal.

Bericht | Leipziger Buchmesse 2016

Im März war LBM 2016 und ich war dabei. Zwar nur Samstag und Sonntag und Samstag auch nur 2 - 3 Stunden, weil es mir nicht gut ging, dennoch habe ich einige Fotos gemacht von den Verlagsständen, wunderschönen Büchern und Autoren.



Das klingt so niedlich.


Autorin Laura Newman bei ihrer Signierstunde


Kai Meyer bei der Lesung seines Buches Die Seiten der Welt Band 3







Ich habe noch ein Foto machen dürfen. Leider verschwommen.





So schön gemacht.







Die sehen voll putzig aus. Da lohnt sich Kauf schon allein fürs Cover.




Arena-Verlag



Sowas von süß




















Sebastian Fitzek bei seiner Signierstunde







Ursula Poznanski bei ihrer Signierstunde













Schöne Gestaltung



bei BoD - klasse Idee











Beim Booktuber-Treffen habe ich noch ein neues Bild bekommen :-)


Das waren die Einblicke über mein Wochenende auf der LBM16