Rezension | Helenas Geheimnis - Lucinda Riley


Lucinda Riley
Helenas Geheimnis

Roman
Erscheinungstermin: 29. Februar 2016


Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ... (Klappentext)


Das Cover ist wunderschön. Es gibt einem das Gefühl in den Urlaub zu wollen und eine schöne Sommerstimmung. Ich hatte bisher nie das Bedürfnis in ein anderes Land zu fliegen, doch dieses Bild löst Fernweh aus.

Diese alte blaue Tür, die schon sehr abgekratzt ist, dazu die pinken Blüten über dem aus Stein gebauten Bogen und strahlend blauer Himmel. Es spiegelt genau die Atmosphäre des Buches wieder, in die man sich beim Lesen versetzt fühlt.


Helena ist verheiratet und hat 3 Kinder. Mit den 2 älteren Kindern Alex - 13 - und Immy - 5 - fährt sie nach Zypern in das Haus Pandora, welches sie von ihrem Patenonkel geerbt hat.
Ihr Mann William und der kleinste Sohn Fred - 2 - kommen nach.
In Pandora trifft sie ihre erste Liebe Alexis wieder. Alexis hofft auf eine Chance und versucht Helena für sich zu gewinnen.
William wird eifersüchtig, dadurch streiten sie häufig.
Williams bester Freund Sasha kommt mit seiner Frau Jules und ihren Kindern Viola - adoptiert - 10 - und Rupert - 14 - ebenfalls nach Zypern, um gemeinsam Urlaub zu machen und Helenas beste Freundin Sadie wird durch Liebeskummer in ihre tröstlichen Arme getrieben.
Niemand kann Jules leiden. Sie ist sehr rechthaberisch und meckert an allem rum. Nichts ist gut genug.
Sasha und Jules bringen einiges durch ihre persönliches Probleme durcheinander und dadurch kommen einige Geheimnisse von Helena ans Tageslicht.

Das Buch fängt 2016 mit Alex an. Zu diesem Zeitpunkt ist er 23 und fährt nach Pandora, nachdem 10 Jahre keiner mehr dort war. Er findet sein altes Tagebuch von 2006 und fällt in Erinnerungen.
Die einzelnen Kapitel spielen vor allem im Fokus von Helena und nach fast jedem Kapitel folgt ein Tagebucheintrag von Alex - 2006 -.
Zwischendrin tauchen wir 2 mal kurz in die Vergangenheit 1993 von Helena.
Ich habe sehr mitgefiebert - Lucinda Riley versteht sich sehr darauf, einem immer wieder neue kleine Brocken vor die Füße zu werfen, es jedoch nicht genauer zu erläutern. Ständig tauchen Neue Fragen auf und erst ab der Mitte bekommt man einige wenige Antorten und am Ende ergibt es ein großes Ganzes.
Zwischendurch habe ich immer wieder Vermutungen angestellt, doch diese haben sich immer als falsch erwiesen.
So macht lesen Spaß.

Ich habe lange gebraucht, um durch zu kommen. Doch das liegt definitiv nicht am Buch. Meine Stimmung war teilweise nicht in der Verfassung für Romantik und Familiengeschichten. Deswegen habe ich ab ca der Hälfte einfach gesagt, es ist ein tolles Buch, du liest das jetzt zu Ende. Und schnell hat es wieder mehr Spaß gemacht.
Toller Schreibstil..
Nichts zu meckern..
Von vorn bis hinten perfekt..



Vielen Dank an den Goldmann-Verlag, dass ich dieses tolle Buch zugeschickt bekommen habe.

Kommentare

  1. Ich fand es leider nicht So toll.
    Helenas Geheimnis ist leider mit Abstand das schlechteste Buch von Lucinda Riley welches ich gelesen habe.
    Sehr schade. Der Schreibstil hat mir super gefallen aber die Story war für mich einfach zu flach und es gab meiner Meinung ein zu gro0es Theater um das doch nicht ganz so große Geheimnis.
    Liebe Grüße

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    1. Naja es wurde einfach nur so groß, weil es Jahre lang verheimlicht wurde. Und für mich wäre es als Person auch echt schwer zu akzeptieren.

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