Sonntag, 18. Januar 2015

[Rezension] Das Mädchen von Stephen King





Klappentext



Um zehn Uhr sitzt Trisha noch im Auto ihrer Mutter. Um halb elf hat sie sich im Wald verirrt. Um elf Uhr versucht sie, sich nicht zu fürchten. Nicht daran zu denken, dass Leute, die sich verirren, vielleicht nie mehr zurückkehren. Hunger und Durst, Mücken und wilde Tiere, Einsamkeit und Dunkelheit – Trisha hat dem Grauen der Wälder wenig entgegenzusetzen. Und vor allem nicht dem, was sich aufgemacht hat, sie heimzusuchen …







Eckdaten


  • Hardcover: 304 Seiten
  • Verlag: PAN (14. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426283565
  • ISBN-13: 978-3426283561
  • Originaltitel: The Girl Who Loved


Das Cover


Das Cover hat einen 3D-Effekt, welcher sich mit der Sicht verändert. Es ist grün gehalten - nach dem Wald - und es sind auch viele Bäume und ein Mädchen zu sehen, welches ängstlich aussieht und mit ihrem weißen Kleidchen im Mondlicht steht.
Dennoch hat das Mädchen, das abgebildet ist, keine Ähnlichkeit mit Trisha.

Der Inhalt

Trisha ist ein kleines 9-jähriges Mädchen. Sie kann die Streitereien ihres Bruders und ihrer Mutter während einer Wanderung nicht mehr aushalten. Deshalb geht sie vom Weg ab, aber nicht wieder zurück. Sie möchte, dass ihre Mutter mit dem Streit aufhört und nach ihr sieht, aber dies geschieht nicht.

Sie überlegt sich, weiter durch den Wald zu laufen, nicht auf den Weg zurück zu kehren und weiter zu laufen, bis sie wieder auf die Weggabelung stößt.
Doch sie kommt nicht wieder auf den Weg zurück. Und anstatt zurück zu gehen, läuft sie immer weiter.
Und die wilde Natur ohne Zivilisation zeigt sich mit ihrem wahren Gesicht: wilde Tiere, Hunger, Durst, Verletzungen. Und ob sie dieses Abenteuer überlebt, weiß niemand. Und am wenigsten Trisha.

Meine Meinung

Trisha ist ein 9-jähriges Mädchen. Entweder hat Stephen King nicht bemerkt, dass ein junges Mädchen in dem Alter niemals so handeln würde wie Trisha, oder er schätzt sie falsch ein.
Sie handelt eher wie ein 14-jähriges Mädchen es tun würde und dies macht dieses Buch unglaubwürdig.
Am Anfang dreht sich die Handlung im Kreis. Immer wieder wird geschrieben, dass sie falsche Entscheidungen trifft, aber sie lernt nicht daraus und dreht nicht um, um zurück zu gehen. Sie trifft immer wieder falsche Entscheidungen und dreht wieder nicht um. Dies langweilt etwas beim Lesen.
Mein Fall ist es nicht.

Dieses Buch bekommt von mir 3 Sterne, da die Idee dahinter eine gute ist und es Geschmacksache ist. Daher empfehle ich es nicht weiter.


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Samstag, 10. Januar 2015

[Rezension] Magisterium von Holly Black und Cassandra Clare



Klappentext

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen.





Eckdaten


  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe); Auflage: Aufl. 2014 (14. November 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3846600040
  • ISBN-13: 978-3846600047
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Originaltitel: Magisterium - The Iron Trial


Das Cover

Das Buch ist ein Hardcover und nur als dieses erhältlich oder als Kindle.
Der Buchschnitt ist Bronzefarben und glitzert. Wenn man dieses berührt, hat man leicht glitzernde Finger. Sehr schöne Idee, wie ich finde.
Es hat einen Schutzumschlag, was immer von Vorteil ist. Hierauf kann man den Titel von oben und unten lesen. Oben kann man ein Siegel mit einem M sehen, welches - glaube ich - für den Buchtitel steht und sicher auch auf den nächsten 4 Bänden zu sehen sein wird. Der Protagonist Callum ist ebenfalls zu sehen, aber unten. Er steht am Anfang des Labyrinths.
Unter dem Umschlag ist das Buch von knalligem Orange.

Der Inhalt

Der Protagonist Callum - auch Call genannt - geht mit seinem Vater zu einer Prüfung für die Schule Magisterium. Sein Vater möchte nicht, dass er auf diese Schule geht und sagt ihm, er solle die Prüfung absichtlich nicht bestehen.
Da sein Vater Callum viele schlechte Geschichten über die Schule erzählt hatte, hat dieser Vorurteile und möchte selbst nicht auf diese Schule. So es kommt, wie es kommen musste. Master Rufus, sein zukünftiger Lehrer, wählt ihn trotz der schlechten Prüfung als seinen Schüler aus. Von nun an müssen Callum und sein verletztes Bein, welches er seit klein auf hat, allein klar kommen, denn es warten Abenteuer auf ihn, von denen er noch nichts ahnt.

Meine Meinung

Ein Buch mit absolutem Sucht-Faktor. Es hat einige kleine Parallelen zu Harry Potter, aber nicht viele.
Das Gute an diesem Buch ist, da es fünf Teile gibt, dass es noch genug Sachen gibt, die ungeklärt sind und offen. So erfährt man zum Beispiel nicht, wie Callum mit seiner Lage weiter umgeht oder wie dessen Vater darauf reagiert, dass er alles weiß.
Es ist gut geschrieben und es wird nicht zu viel verraten, aber auch nicht zu wenig, damit es nicht langweilig wird.
Es bleibt spannend und ich kann es kaum erwarten die anderen 4 Teile zu lesen.
Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist mitreißend. Man möchte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Der Anfang ist etwas langatmig und sehr verwirrend, aber einiges klärt sich mit der Zeit auf.

Was ich nur etwas schade finde, ist, dass das Cover nicht nach dem ersten Schuljahr - dem Eisenjahr - gestaltet ist. Denn ein Bronzejahr ist auch vorhanden.

Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne. Ich kann es jedem empfehlen.



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